Willkommen auf meiner Seite! Ich bin Gina Holzer, hier könnt ihr ein bisschen meine Werke durchstöbern… bei Interesse einfach auf Facebook, Instagram oder hier, auf meiner Webside kontaktieren. Viel Spaß und einen schönen Tag


		
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ES WAR EINMAL…

Ziel war es, eine Szene aus einem Märchen mit einer passenden Geschichte dazu, zu erfinden und zu gestalten. Die Illustration wurde mit Wasserfarben gemalt 🙂 Falls man die Geschichte nicht lesen kann, ist sie hier nochmal geschrieben:

Siehe da, man erblicke den blutrauschenden Zweikampf zwischen dem furchterregenden zweiköpfigen Drachen Balthasar und dem holden Weib Luise. Die Furcht überwindet, erschlägt sie die Höllenkreatur mit einem gewissenhaften Lanzenstich durch sein Maul! Und nun hat das Elend ein Ende…

 

DEEP YELLOW EYES

Dieses Bild hat mich sehr viele Nerven gekostet.. ich habe es tausendmal umgeändert, weil irgendwas nicht passte. Ich weiß gar nicht wieviel Schichten Farbe ich auf dieses Bild gekleckst habe. Vor allem die Mäuse waren eine Herausforderung, da ich noch nie zuvor eine Maus gezeichnet/gemalt habe, machte ich mich sogar in meiner Werkstatt auf die Suche nach einer Maus um ein Model zu haben haha.  Sehr stolz bin ich auf die Schlange links oben im Bild, die ich sehr detailreich und mit viel Geduld gemalt habe. Ziel war es Mensch und Tier in Verbindung zu bringen. Jeder interpretiert auf seine eigene Art und Weise.. eine Überlegung wert.

 

Vor zwei Wochen ist mir leider mein Verdünnungs/Lösemittel Terpentin ausgegangen :/ Also habe ich mich bei diesem Bild mit normalen Dispersionsfarben zufrieden gegeben. Wasser als Lösemittel hat so einige Vorteile.
Bei diesem Bild hat mich ein herziger alter Mann inspiriert, den ich am Bahnhof gesichtet habe. Mit voller Begeisterung beobachtete er in seiner Hand eine Art Glaskugel, ich weiß nicht mehr genau was es war. Auf jeden Fall hat mich das so berührt, dass ich schnell eine Skizze von diesem Mann anfertigte, in den Bus stieg und zu Hause mit voller Motivation ans Werk ging. 🙂 Schweren Herzens wurde das Bild wegen „Geldnot“ schon verkauft 🙂

Galerie

Das Bild wurde auf einer alten Holzplatte gemalt. Es ist noch nicht ganz fertig, da noch ein paar kleine Einzelheiten vollstreckt werden müssen. Die Füße und das Tuch wurden mit Dispersionsfarbe gemalt. Der restliche Teil mit Ölfarbe. Persönlich male ich liebe mit Ölfarben, man kann sich eher mehr Zeit lassen und die Übergänge sind viel einfacher herzubringen.

Galerie

Photowall 2018

Mit Julia zusammen zu arbeiten ist ein Genuss. Wir surfen auf einer Wellenlänge mit der selben Einstellung zum Leben. Diese Photowall haben wir zusammen gestaltet. Ziel war es, für unseren Abschlussball in Elbigenalp eine Photowall anzufertigen. Besucher können sich in verschiedenen Posen (so wie wir es oben vortrefflich vorzeigen) vor die Photowall stellen und sich fotografieren lassen. Da wir zu diesem Zeitpunkt enormen Stress hatten, mussten wir auf schnellstem Weg etwas geeignetes kreieren. Mit Nikotin, Bier und guter Musik ließen wir unseren Gedanken freien Lauf und so entstanden, innerhalb von ein paar Stunden, diese zwei Wände.
Mit Julz habe ich schon viele Projekte hinter mir, die meiner Meinung nach sehr gut in der Gesellschaft abgeschnitten haben. Weiter Kunstprojekte sind noch in Planung und werden mit Sicherheit vollzogen!


Ich und Julia 🙂

Fresko

Hier erblickt man eines meiner absoluten Lieblingswerke 🙂 Den knackigen Mann habe ich mit der Freskotechnik angefertigt.
Bei dieser Technik werden eingesumpfte Pigmente auf eine feuchte Putzschicht aufgetragen :). Während der Trocknung des Untergrundes (meistens ein Putz) verbinden sich die Pigmente chemisch durch Versinterung mit der Malschicht. Vorteil dieser Technik ist, dass man geschmeidige Verläufe zaubern kann und vieles mehr. Das schwieriger daran ist, dass man nass in nass malen muss und daher einen schnellen Arbeitsrhythmus einlegen sollte! Noch dazu verändern sich die Pigmente, wenn sie trocken sind. Um so mehr Kalk in der Farbe enthalten ist, um so heller trocknet sie auf! Das ganze verliert bedauerlicher weiße etwas an Kontrast. Sehr herzzerreißend, wenn das getrocknete Resultat überhaupt nicht mehr dem entspricht was es einmal war..
Mein Fresko ist Gott sei Dank im trockenen, fertigen Zustand nur ein bisschen heller geworden.

Holzimitation

Hier ist eine Holzimitation zu sehen 🙂 Kurze Erklärung: Ziel der Holzmalerei ist es, die verschiedensten Holzarten in ihrer charakteristischen Farbe, Maserung nachzuahmen.  Beliebte Holzarten sind Eiche, Buche, Nussbaum, Ahorn usw… Eine gute Holzimitation kann man erkennen, indem man die „Fälschung“ vom Echtholz kaum unterscheiden kann.

Ich habe meine Holzimitation mit einer Bierlasur gemacht. Man nehme einfach ein abgelaufenes Bier (leider ungenießbar) und Pigmente (Siena Natur, Kasselerbraun, Schieferbraun, Pariserbraun). Das Pigment wird in ein Glas gegeben und anschließend wird das Bier hinzugefügt. Dadurch entsteht eine perfekte Lasur.

Die Lasuren werden sehr dünnflüssig aufgetragen. Durch Schlagen oder Stupfen wird eine gleichmäßig strukturierte Fläche geschaffen. Der Kern wird mit einem flachen langborstigen Pinsel angelegt.  Nuss-, Mahagoniholz oder Ahorn können mit dem Naturschwamm oder sogar Papier angelegt werden. Mit dem Dachshaarvertreiber wird die Maserung leicht vertrieben, damit es noch echter erscheint.

Diese Werkzeuge sind äußerst praktisch! Aber man muss mit viel Geduld und bei der Sache bleiben… Die Asstelllen habe ich zum Beispiel mit freier Hand gemeistert und das Wurzelholz am Rande, hauptsächlich mit einem Korken, Pinsel und Schwamm 🙂
Da die hier verwendete Bierlasur schon so abgestanden war, hat sie so mörderisch gestunken haha. Man kommt natürlich mit den stinkenden Lasuren in Kontakt, dadurch roch man selbst wie ein Iltis. Nicht einmal eine intensive Dusche half 😀

 

Hier sind einige Werkzeuge zu sehen.
(i hun koan Plan wozü ma die Ochsengalle braucht haha)

MASKE DELLA FRASKE

 

 

Die eigentlich im entruskischen Stil gehaltene Maske, wurde von mir persönlich modernisiert haha. Ich hatte den Auftrag sie ganz in mein Stil zu gestalten, was schlussendlich nicht gut an der Lehrperson ankam, da das offene Gehirn zu glitschig oder irgentwie wie so was war. Es sollte halt auf jedenfall nicht da sein :D. Natürlich stehe ich hinter mein Kunstwerk und habe es nicht mehr geändert. Dafür wurde es in den Austellungsraum ganz nach oben gehängt damit man das „ecklige Gehirn“ nicht mehr erblicken kann. yeeeah..